Der Winter ist die härteste Jahreszeit für Ihren Parkettboden in Wien. Streusalz, Nässe, Kälte und Temperaturschwankungen setzen dem Holz zu. Mit den richtigen Pflegemaßnahmen bleibt Ihr Parkettboden auch im Winter schön und langlebig.

1. Streusalz — der größte Feind Ihres Parketts
Streusalz ist extrem aggressiv gegenüber Holzoberflächen. Es hinterlässt weiße Flecken, greift die Versiegelung an und kann dauerhafte Schäden verursachen. Tipp: Legen Sie eine große Fußmatte im Eingangsbereich aus und wechseln Sie die Schuhe direkt nach dem Betreten. Entfernen Sie Salzreste sofort mit einem leicht feuchten Tuch — nicht trocken reiben, das zerkratzt die Oberfläche.
2. Feuchtigkeit und Nässe sofort entfernen
Schneematsch und Nässe dringen in das Holz ein und lassen es aufquellen. Wischen Sie nasse Stellen sofort trocken. Ein paar Tropfen Wasser sind kein Problem, aber stehende Nässe über längere Zeit verursacht Schäden.
3. Luftfeuchtigkeit kontrollieren
Im Winter sinkt die Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen oft unter 40%. Das führt dazu, dass Parkett schrumpft und Fugen entstehen. Ein Luftbefeuchter oder Wasserschalen auf der Heizung helfen, die Luftfeuchtigkeit bei idealen 45-60% zu halten. So verhindern Sie Fugen und Risse.
4. Regelmäßige Reinigung — aber richtig
Saugen oder kehren Sie Ihren Parkettboden alle 2-3 Tage, um Schmutz und Sandkörner zu entfernen, die wie Schleifpapier wirken. Verwenden Sie einen Parkettreiniger (z.B. Pallmann Neutralreiniger) und ein nebelfeuchtes Tuch — niemals nass wischen. Zu viel Wasser ist der größte Fehler bei der Parkettpflege im Winter.
5. Kratzer und Abnutzung vorbeugen
Filzgleiter unter Möbeln, Stuhlbeinen und Dekoration verhindern Kratzer. Im Winter wird mehr Zeit drinnen verbracht — die Beanspruchung Ihres Parkettbodens steigt. Eine gute Versiegelung aus dem Herbst ist die beste Vorbereitung auf den Winter.
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