Geöltes Parkett pflegen
Geöltes Parkett lebt von der Pflege: Das Öl muss regelmäßig ergänzt werden – dafür belohnt der Boden mit natürlicher Schönheit und einfacher Reparierbarkeit.
Anders als Lack bildet Öl keinen dauerhaften Film – es nutzt sich mit dem Gebrauch ab und will nachgelegt werden. Die gute Nachricht: Die Routine ist unkompliziert, und ein regelmäßig gepflegter Ölboden muss praktisch nie „groß" saniert werden.
Die Pflege-Routine
- Laufend: staubsaugen oder trocken moppen
- Alle 1–2 Wochen: nebelfeucht wischen mit Holzbodenseife – sie reinigt und fettet nach
- 1–2× jährlich: Pflegeöl dünn auftragen und einpolieren (stark genutzte Zonen öfter)
- Alle 1–3 Jahre: professionelles Nachölen der gesamten Fläche
- Sofort: Flüssigkeiten aufnehmen – offenporiges Holz nimmt Flecken schneller an
Woran Sie erkennen, dass Öl fehlt
Der Wassertropfen-Test: Perlt Wasser ab, ist der Schutz intakt. Zieht es rasch ein und dunkelt das Holz, braucht die Stelle Öl. Typische Frühwarnzonen sind Türbereiche, vor der Küchenzeile und Laufwege – dort darf gern partiell nachgeölt werden, ein Vorteil, den nur geölte Böden bieten.
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